Posts mit dem Label Brahmasthan werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Brahmasthan werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 27. Juni 2008

Der Brahmasthan

Der Brahmasthan ist das stille Herz im exakten Zentrum eines Hauses, dass entsprechend Maharishi Sthapatya Veda erbaut wurde. Vom Brahmasthan wird gesagt, dass er alle Räume des Hauses zu einer harmonischen Einheit verbindet und dadurch alle Aktivitäten im Haus nährt und unterstützt. Ein Tisch wird allgemein über den Brahmsthan gestellt, damit die Stille nicht durch irgendwelche Aktivitäten gestört wird. Der Brahmasthan wird gerne auch gebadet in Licht durch ein dreifach abgestuftes Oberlicht - Licht,was von Osten nach Westen geht, von Süden nach Norden und auch von oben hereinfällt. Die Architektur zollt dem Brahmasthan gewöhnlich in der Weise Tribut, dass sie vom Grund des Hauses bis über den zweiten Stock hinaus bis zum Oberlicht im Dach einen freien Platz schafft.

Es gibt viele Möglichkeiten der Gestaltung des Brahmasthans, die mit dem jeweiligen Stil des Hauses zusammenpassen. Ganz unaufwendige und bescheidene Arten wie auch sehr aufwendige und sogar pompöse Arten, je nach individuellen Geschmack und auch dem Nutzungscharakter des Hauses. Nachfolgend ein Defilee von unterschiedlichen Gestaltungen des Fussbodens wie auch des Oberlichtes eines Brahmasthans:

































Hier noch ein Zusatz vom 3.Juli 2008:
Der Brahmasthan einer Stadt, eines Landes

Die Klassiker der Vedischen Baukunst geben an, dass die Vastu-Matrix auch auf grösseren Skalen und damit Einheiten wie Dörfer, Städte, Bundesländer und ein ganzes Land (Nation) angewandt werden sollte. Somit ergeben sich hier ebenfalls neue Betrachtungen. Der Bramasthan einer Stadt oder eines Landes sollte ebenfalls speziell städte- bzw. raumplanerisch bedacht werden. Am besten kennezeichnet man dieses Zentrum durch schöne Parkanlagen und Gärten, denn der Brahmasthan sollte immer unverbaut bleiben. Ähnlich wie das Zetrum einer Blüte oder das Zentrum eines Milchstraßen- oder Galaxiensystems oder das Zentrum einer biologischen Zelle und das Zentrum eines Atoms ist dieses Zentrum das stille Zentrum der kreativen Intelligenz einer Stadt und damit der Aktivitäten und dynamischen Austauschbeziehungen eines Landes. Die Vedische Baukunst würde in die Nähe dieses Zentrums auch den Regierungssitz des Landes legen - eingebettet in schöne, wohltuend gestaltete Anlagen und natürlich mit allen modernen technischen Kommunikationsmöglichkeiten ausgestattet - und auch die Aktivitäten der Regierung, der Legislative und der verschiedenen Ministerien unterstützender kohärenzschaffender Gruppen, die eine hohe Lebensqualität im Land aufrechterhalten.

In Deutschland wurde der geografische Mittelpunkt in etwa bei Eisenach oder Erfurt ermittelt.




Der Mittelpunkt Deutschlands ist der Ort, der in der Mitte des Landes liegt. Seine genaue Lage hängt von der Methode zu dessen Bestimmung ab. Die errechneten Ergebnisse führen zu Punkten, die im westlichen Thüringen, aber auch im südöstlichen Niedersachsen oder im östlichen Hessen im Städtedreieck Kassel-Erfurt-Göttingen liegen. Erfurt (45,50 km; südöstlich), Göttingen (54,00 km; nord-nordwestlich) und Kassel (67,50 km; nordwestlich) sind die drei Großstädte, die dem geographischen Mittelpunkt der Bundesrepublik Deutschlands am nächsten liegen (alle Entfernung per Luftlinie).

Schwerpunktermittlung
Eine auch im Sthapatya Veda genutzte Methode der Festlegung des Mittelpunktes ist die Suche nach dem Schwerpunkt.

Durch Gleichgewicht
Würde man eine Deutschlandkarte aus einem Weltatlas ausschneiden und austarieren, so ergäbe sich ein Punkt, der in der Gemeinde Niederdorla(Unstrut-Hainich-Kreis, Thüringen) liegt, etwa 1,5 km nordwestlich des Ortsteils Kammerforst(51°08′N, 10°25′O). Dabei ist die Definition nicht eindeutig. Es gibt unterschiedliche Meinungen dazu, ob und wie die Inseln bzw. die 12-Seemeilen-Zone, sowie die Enklaven berücksichtigt werden. Auch bleiben Erhebungen unberücksichtigt.

Berechnung für das Staatsgebiet zu Land
Eine genaue Berechnung des Schwerpunkts der Fläche Deutschlands ohne Zwölfmeilenzone bestimmte den Ort Landstreit (51°00′, 10°20′O) bei Eisenach als Mittelpunkt. Stellvertretend wurde die etwa 10 km entfernte Wartburg zum Mittelpunkt Deutschlands erklärt.Die aus dem deutschen Festland zuzüglich der Inseln Usedom und Rügen gebildete Deutschlandkarte wurde digitalisiert und mit einer speziellen Software für physikalische Oberflächenuntersuchungen in 90.000 Bildpunkte zerlegt. Anschließend wurde ein Koordinatensystem angelegt und wurden die Bildpunkte gegengerechnet. Der so errechnete Mittelpunkt hatte die geographischen Daten 10° 20' östl. Länge, 51° nördlicher Breite.

Eine alte Wissenschaft offenbart, wie man im Einklang mit allen Naturgesetzen bauen kann

Maharishi Sthapatya Veda -
Eine alte Wissenschaft, wie man im Einklang mit den Naturgesetzen bauen kann

von Carol Giere und Megan Robinson
In Fairfield

Der Bauboom ist einerseits sicherlich von der boomenden Wirtschaftskonjunktur ausgelöst worden --aber in manchen Fällen ist die Motivation dahinter einfach die, eine Umgebung zu schaffen, die die Bewohner glücklicher, gesünder und erfolgreicher macht. Wie kann ein Gebäude oder ein Haus das tun?

Stellen Sie sich einen Architekturzweig vor, der sich ganz gezielt damit befasst, Wohnhäuser, Büros und Geschäfte, Arbeitsorte und Schulen in der Weise zu planen, dass diese Orte die Klarheit und Zufriedenheit der Menschen, die sie nutzen, erhöhen. Stellen Sie sich ihr eigenes Heim als ein Kunstwerk vor - allein dafür geplant, Ihnen als Ort der Zuflucht, der Geborgenheit, des Friedens und der Erneuerung zu dienen. Dies ist die Art der bebauten Umgebung, die durch Maharishi Sthapatya Veda geschaffen wird.

Diese uralte Wissenschaft, die von Maharishi Mahesh Yogi in den Westen gebracht wurde, schließt sowohl Architektur und Städteplanung, Gartenarchitektur und Landschaftsplanung und auch die Bildhauerei ein - alles im Einklang mit allen Naturgesetzen, mit der Intelligenz der Natur. Das eigentliche Ziel des Maharishi Sthapatya Veda ist nichts Geringeres als eine ideale Welt zu schaffen.

Die Idee, dass wir von der baulichen Umgebung beeinflusst werden, ist keine neue. Fast jeder hat schon die Erfahrung gemacht, dass manche Gebäude und Häuser eine wahre Freude für den Besuch sein können, anziehend und Orte des Wohlempfindens - andere Gebäude hingegen sind so, dass man froh und erleichtert ist, sie wieder verlassen zu dürfen. Die Strukturen des Sthapatya Veda werden nach sehr präzisen Gesetzmässigkeiten erbaut, um genau diesen Zweck zu erfüllen - die Bewohner gefühlsmäßig anzuheben und zu inspirieren. Fragen Sie einmal jemanden, der in einer Sthapatya Veda-Umgebung wohnt oder arbeitet, und sehr wahrscheinlich werden Sie dann hören: "Es macht soo einen großen Unterschied!"

Dies Frühjahr zog Jane Hopson in ihr neues Zuhause. "Ich habe natürlich schon damit gerechnet, eine gute Wirkung festzustellen, nachdem ich einmal eingezogen bin", sagt sie, "Aber dann war ich doch verblüfft: Es war soo viel stärker, als ich es mir vorgestellt hatte. Die ganze Atmosphäre war wahrhaftig in Ruhe und Entsapnnung getaucht - wunderbar! Einzigartig! Rs ist etwas sehr enorm Spürbares und sehr Reales und dabei ungeheuer angenehm und wohltuend."

Wie kommt das? Die Grundlage des Maharishi Sthapatya Veda bilden die uralten Formeln des Vastu Vidya--der Wissenschaft von der Inteligenz im Inneren von allem, in jedem Objekt, in jedem Punkt der Schöpfung, im gesamten Universum, gibt Dr. Eike Hartmann, an, Professor und Leiter der Abteilung für Maharishi Sthapatya Veda an der Maharishi Vedic University in Vlodrop, Holland.

"Ganz praktisch gesprochen", erklärt Dr. Hartmann, "wird der Ausdruck ,Vastu´ gebraucht, um den Aspekt der Ordnung und Intelligenz auf dem Wohngelände, d.h. an dem Ort des Wohnens, damit zu bezeichnen." Vor jedem Baubeginn für ein Gebäude oder auch eine Siedlung oder eine Stadt muss zuerst dieser Vastu als Quadrat oder Rechteck festgelegt und begründet werden, auf ebenerdigem Boden, und genau an die Ost-West- und Nord-Süd-Himmelsrichtungen angepasst werden. Hartmann gibt weiter an, das der Vastu dann eingegrenzt und markiert werden sollte durch eine Mauer, einen Zaun oder auch eine Hecke und dass der Vastu selbst nur einen wirklich würdigen, besten und glückverheissenden Eingang haben kann - von Osten.

"Eines der grundlegendsten und wichtigsten Prinzipien des Maharishi Sthapatya Veda, der Vedischen Baukunst, ist die richtige Orientierung", führt Dr. Hartmann aus. "Wenn einmal der Vastu, also das Grundstück, richtig orientiert ist, werden die Gebäude auf diesem Land richtig ausgerichtet und die Tätigkeiten der Bewohner werden somit dann automatisch immer im Einklang mit dem Naturgesetz sein. Allein das Wort ,Orientierung´ bedeutet bereits,in Richtung auf das Morgenland, den Osten, den Orient, gerichtet´--d.h. in die Richtung der aufgehenden Sonne. Wenn wir erst einmal richtig nach Osten ausgerichtet sind, werden alle unsere Aktivitäten vom Naturgesetz unterstützt."

Sehr interessant - in der Tat! Es ist ja doch eine ziemlich starke Aussage, zu behaupten, dass die Orientierung des Wohnplatzes die Bewohner beeinflusst. Natürlich könnte man sich da fragen, ob es dazu eine wissenschaftliche Grundlage gibt. Laut Dr. Hartmann, gibt es sie. Er zitiert neuere Forschungen von Dr. Tony Nader, der entdeckt hat, dass "die Struktur und Funktion des menschlichen Gehirns und der gesamten Physiologie, des gesamten Körpers, ganz genau die Struktur und Funktion reinen Bewusstseins oder der kosmischen Intelligenz widerspiegelt."

Dieser Forschung zufolge wird das Muster des "Feuerns" der Gehirnzellen, d.h. der Entladung ihres elektrischen Potenzials, verändert, je nach dem, in welche Richtung der Kopf blickt, in die das Gehirn somit orientiert ist. Wenn man nach Osten schaut, funktoniert das Gehirn anders, als wenn man nach Norden, Süden oder Westen guckt. Zusätzlich gibt es sogenannte "Platz-Neuronen" im Hippocampus - einem Teil des Gehirns, der mit dem Gedächtnis und damit dem Lernen und Erinnern zu tun hat, die den Ort oder die orienierung des Körpers innehalb eines Zimmers oder einer bestimmten Umgebung signalisieren. Dazu erläutert Dr. Hartmann: "Diese natürliche Tendenz der Gehirnfunktionen, sich in Übereinstimmung mit dem Kosmos zu bringen, wird verantwortlich dafür gemacht, dass wir diese Tradition in verschiedensten Weltkulturen vorfinden, die Gebäude nach Osten blicken zu lassen, um die volle Unterstützung von der aufgehenden Morgensonne zu erhalten, die der stärkste Einfluss des Naturgesetzes auf der Erde darstellt, und alle Räume innerhalb des Gebäudes so einzuteilen von ihrer Funktion her, dass sie optimalen Gebrauch von den verschiedenen Energien der Sonne mache. Während ihrer von der Erde wahrgenommenen Wanderung von Osten nach Westen ezeugt die Sonne verschiedene Arten von Energien, die den spezifischen Aktivitäten entsprechen sollten, die in den verschiedenen Räumes eines Wohnhauses oder gewerblichen Gebäudes vollzogen werden, damit das Naturgesetz immer mit jedem Aspekt unserer täglichen Aktivitäten sympathisiert."

Was passiert, wenn ein Gebäude nicht im Einklang ist? "Wenn ein Gebäude in die falsche Richtung weist und wenn die Parameter der Umgebung verzerrt sind, wird das Gehirn verwirrt, die Feuerungsmuster der Neuronen werden falsch eingestellt, was zu Angst, schlechter Gesundheit, Leiden, Mangel an Kreativität, Artmut oder sogar zu kriminellen Tendenzen führen kann." Das wollen wir natürlich nicht.

Unglücklicherweise sind viele moderne Städte auf echt sporadische Weise entstanden, mit nur sehr geringer Planung oder Aufmerksamkeitdafür, wie die Beziehung der Stadt zum Umfeld und zur natürlichen Umgebung als solcher aussehen würde. Dies führte zu Verkehrsstaus, Luftverschmutzung und Stress. "Die modernen Denkmodi sind meist eher fragmentiert, bruchstückhaft", sagt Architect Tony Lawlor. Es gibt Brüche zwischen Körper und Geist und zwischen den Menschen insgesamt. Wenn wir wahre Ganzheit haben wollen, wollen wir, dass alle Ebenen von Geist, Körper und Umgebung sie auszudrücken und verkörpern. Ansonsten wäre das ja niemals komplett, niemals wirklich ganzheitlich. Genauso, wie wir es vergessen haben, uns um Geist und Körper auf ganzheitliche Weise zu kümmern, haben wir genau dies Wissen auc in Bezug auf Gebäude vergessen. Jetzt können wir dies Wissen wieder nutzen und wiederherstellen."

Lawlor war der Architekt des Katie Ram-Hauses wie auch des neuen Amy Ram-Hauses in Fairfield, Iowa, einer Kleinstadt im Mittleren Westen der USA, die als erste Bürohäuser gemäß der Prinzipien des Maharishi Sthapatya Veda erbaut wurden. Rick Blake zog in das Katie Ram-Bürohaus ein, als es vor zwei Jahren eröffnete, als Geschäftsführer von Unified Division von Utilicorp United. Blake hat die Empfindung, dass seinem Unternehmen der Umzug genützt habe. "Das Katie Ram-Bürohaus hat sich als gut für mein Unternehmen erwiesen," sagt er. "Wir sind gut plaziert in der Industrie und finden viel Aufmerksamkeit und Beachtung und hatten in finanzieller Hinsicht gerade unser bestes Jahr."

Eines der besonderen Merkmale des Katie Ram-Hauses ist der zentrale Brunnen und leere Raum im Zentrum, and Brahm-sthan genannt. Der Brahm-sthan ist ein ganz wesentliches Element aller nach Maharishi Sthapatya Veda gebauten Häuser. So wie Musiker ihre Kompositionen um die Stille zwischen den Noten herum aufbauen, so entwirft der Sthapati oder Vedische Architekt das Gebäude um das stille Zentrum eines Brahm-sthans herum.

Hier ein etwas stärker ausgeführter Grundriss für einen großen Brahmasthan in einem grossen Gebäude:






Ein Tischbrunnen oder auch in grösseren Häusern ein grösserer Brunnen kann zum Beispiel eine der netten Möglichkeiten bilden, um den Brahm-sthan, die zentrale freie Fläche, das stille Znetrum kreativer Intelligenz, des hauses zu kennzeichnen.

"Ganz instinktiv sind wir bezaubert von lichterfüllten Innenhöfen und Atrien, denen wir zum Beispiel besonders im Süden Euopas begegenen, und traditionell haben sich die Bürger und Bewohner kleinerer Städte immer gern auf ihren verschiedenen städtische Plätzen im Stadtviertel oder Quartier versammelt und diese als ihren Schatz betrachtet", sagt Architekt Jonathan Lipman. Einige wenige Merkmale der alten Sthapatya Veda-Tradition, wie etwa der Brahm-sthan, dürften sich so ihren Weg gebahnt haben in westliche Architektur-Traditionen, fügt Lipman hinzu.

"Einige der grundlegendsten, uns besonders lieben, und überall zu findenden Elemente unserer traditionellen Architektur und urbanen Planung scheinen sich aus dem uralten Vedischen System des Maharishi Sthapatya Veda herzuleiten", gibt er an. "Architekturhistoriker haben spekuliert, dass, als Alexander, der Große, nach Makedonien zog, er auch Einflüsse aus Indien aufgenommen haben könnte, die dann auch in griechische und römische Architekturplanungen eingingen. Der städtische Platz oder Marktplatz ist die Wiedereinsetzung in unserer Zivilisation dessen, was in der Sthapatya-Veda-Lehre als der Brahm-sthan bezeichnet wurde. Die Häuser mit den wohl bekannten Innenhöfen in Mexiko, Spanien und Italien haben ebenfalls ihre Wurzeln in den römischen Atriums-Häusern, die sehr wohl vom Maharishi Sthapatya Veda beeinflusst sein könnten."

Der zentrale Brahm-sthan ist einer der Lieblinsorte von Dee Johnson in ihrem neuen Einfamilienhaus. "Es ist eine erstaunliche Erfahrung", sagt sie, durch das Zentrum des eigenen Hauses zu gehen und dabei zu spüren, dass man irgendwie wieder in sich selbst ankommt, in sich selbst etabliert wird."

Dienstag, 17. Juni 2008

Das optimale Haus - Die wichtigsten Punkte

Die Vedische Architektur betont die grosse Bedeutung, die die Wohnbedingungen auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit, sowie auf Kreativität, Erfolg und Wohlstand haben. Die Bauweise im Maharishi Sthapatya Veda basiert auf denselben kosmischen Prinzipien, die für die Geordnetheit im Universum verantwortlich sind.

Das Hauptanliegen des Sthapatya Veda ist es, Räume zu schaffen, deren Energie den Menschen in seiner Tätigkeit und seiner Erholung unterstützen. Nach dieser Bauweise konstruierte Gebäude bewirken nachweislich einen sehr heilsamen und integrierenden Einfluss auf die Gehirnfunktionen und den ganzen Körper. Sthapatya Veda ist das älteste und bekannteste System der Architektur im Einklang mit den kosmischen Gesetzen. Die Architekturlehre berücksichtigt den Einfluss von Sonne, Mond und Planeten auf die Erde und ist darauf abgestimmt, das individuelle Leben mit dem kosmischen Leben in Einklang zu bringen.

Maharishi Sthapatya Veda enthält die Prinzipien und das Wissen, um durch die Planung und Durchführung von Bauvorhaben für Wohnhäusern und Arbeitsräumlichkeiten und gewerbliche Bauten ideale Lebensbedingungen und damit Gesundheit, Glück und Erfüllung zu fördern. Der Name "Maharishi" garantiert, dass dieses uralte Wissen in seiner ursprünglichen Authentizität und vollständigen Form wieder belebt und für die Anforderungen unserer heutigen Zeit nutzbar gemacht wurde.

Bewohner von Maharishi Sthapatya Veda Häusern berichten von "erstaunlichem beruflichen Erfolg bereits in der Einzugswoche", vom "nicht müde werden am Ende eines arbeitsreichen Tages", von "klaren Gedanken, weniger Zweifeln und positiver Lebenseinstellung". Selbst die am Bau beteiligten Handwerker bemerkten die "besonders gute Atmosphäre auf der Baustelle" und "haben das Gefühl, eine ganz besondere Arbeit zu verrichten".

Bedeutung der richtigen Orientierung des Hauses mit dem Haueingang nach Osten oder nach Norden

Die außerordentlich hohe Wohnqualität von nach der Vedischen Architektur errichteten Häusern wird unter anderem begründet durch: die genaue Orientierung des Gebäudes nach Osten. Die genaue Orientierung des Gebäudes nach Osten in Richtung der belebenden Strahlen der aufgehenden Sonne beeinflusst nachweislich die Funktionsweise unseres Gehirns.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es in den Gehirnzellen winzige "Kompass-Kristalle“ gibt, die dem Körper seine Ausrichtung und Platzierung in Raum und Umgebung signalisieren. So haben Untersuchungen haben gezeigt, dass Zellen des Hypothalamus sensibel auf Richtung und Orientierung reagieren. Diese Zellen feuern erst, wenn sich der Kopf in eine spezifische, ihnen entsprechende Richtung dreht. Die Blickrichtung beeinflusst die gesamte Funktionsweise des Gehirns und damit alle Körperfunktionen.

Im Sthapatya Veda wird der Eingang eines Gebäudes exakt nach Osten ausgerichtet, weil die Energie des Sonnenaufgangs am grössten und vitalsten ist. Die Ausrichtung eines Gebäudes nach Osten fördert in hohem Masse die Gesundheit und Lebensenergie seiner Bewohner. Maharishi Sthapatya Veda unterstützt diese natürliche Tendenz des Gehirns sowohl durch die korrekte Ausrichtung des Gebäudes nach Osten, als auch durch die Einrichtung eines Brahmasthans (siehe dazu mehr weiter unten). Zusätzlich zum Osteingang sind große verglaste Flächen in der Ostfassade und Ausrichtung der langen Gebäudeseite nach Osten weitere Umsetzungsmöglichkeiten dieses Wissens.

Ein weiterer Gesichtspunkt zur Orientierung ist folgender: Die Erde ist - ähnlich wie die Längen- und Breitengrade - mit einem Netz von Energielinien überzogen die ein feines Energieraster auf der Erdoberfläche erzeugen. Die Energie, die im Zentrum der Erde konzentriert ist, breitet sich durch diesen Raster über die ganze Erde aus. Dieser Energieraster wird bei der Orientierung von Gebäuden beachtet. Sind die Achsen eines Gebäudes geografisch auf Nord/Süd bzw. Ost/West ausgerichtet, so liegt das Gebäude parallel zum Energieraster der Erde. Der Raum, der von dem Gebäude umschlossen ist, ist so in Resonanz mit dem Energieraster der Erde.



Vedische Maße und Proportionen

In der Vedischen Architektur werden die Maße und Proportionen des Gebäudes und der Räume angesichts der generellen Proportionen der menschlichen Physiologie und der Symmetrie der kosmischen Physiologie ausgelegt und berechnet. In die Berechnungen dieser Proportionen finden die uralten mathematischen Formeln von Vastu-Vidya des Maharishi-Sthapatya-Veda ihren Eingang.

Damit wird sichergestellt, dass alle Proportionen günstig sind und in Resonanz mit Sonne und Mond und all den Sternen und Planeten stehen. Es ist diese subtile und dennoch perfekte Übereinstimmung zwischen der individuellen Struktur des Gebäudes und der kosmischen Struktur des Universums, die Gesundheit, Wohlstand und Glück fördert und eine evolutionäre Entwicklung im Leben eines jeden Menschen und der gesamten Gesellschaft sicherstellt.

Die idealen, d.h. vedischen oder kosmische Maße und Proportionen - nicht nur für Grundstück und Haus, sondern auch für jedes Zimmer oder Büro - tragen dazu bei, Konflikte und Probleme zu vermeiden und die Entfaltung des vollen persönlichen Potenzials zu fördern. Präzision wird großgeschrieben, denn der eigentliche Zweck des Vastu-Vidya des Maharishi-Sthapatya-Veda ist, eine dauerhafte Verbindung zwischen Mensch und Kosmos herzustellen.

Der Baustil selber ist Sache des Geschmacks des Bauherren/der Bauherrin. Er kann sich an tradierte Vorgaben anlehnen oder auch regional übliche Bauweisen oder auch modern sein. Baubiologische Gesichtspunkte sind jedoch zu berücksichtigen.

Natürliche, gesunde Baumaterialien

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind natürliche, ungiftige Materialien die beim Bau verwandt werden und die für die örtlichen klimatischen Bedingungen geeignet sind. Zu diesen Materialien gehören umweltfreundlich bearbeitetes und gestrichenes Holz, Ziegel, gestampfte Erde und Lehmziegel, Strohballen usw., sowie natürlicher Putz und Fliesen aus Tonstuck oder Marmor, natürliche Fasern für Teppiche, Vorhänge und Möbel und natürliche, ungiftige Wandfarben, Klebstoffe und Tapeten.

Ebenso sind alle schädlichen elektromagnetischen Felder, Hochspannungsleitungen, Mikrowellengeräte und ähnliches, sorgfältig zu vermeiden. Idealerweise sollten alle Materialien und Einrichtungsgegenstände in einem Maharishi Sthapatya Veda Gebäude rein und gesund sein.

Anordnung der Räume

Gemäß Sthapatya-Veda gibt es in jedem Haus einen geeigneten Platz für den Eingang, das Wohnzimmer, die Küche, das Esszimmer, das Arbeitszimmer und die verschiedenen Schlafzimmer, dass jeder Aspekt der täglichen Aktivitäten im Wohnhaus oder Bürogebäude im Einklang mit dem Naturgesetz ist. Die unterschiedlichen Funktionen eines Gebäudes, wie Küche, Eßplatz, Wohnzimmer etc. werden entsprechend den Energiefeldern der Vedischen Geometrie angeordnet. Dieses Wissen über die geeignete Raumaufteilung des Vastu-Vidya erklärt, wo die verschiedenen Elemente (z.b. das Feuer zum Kochen oder das Wasser zum Waschen) im Hause am besten aufbewahrt, bzw. erzeugt werden

Gesundes Wohnen bedeutet, dass man sich im Esszimmer nicht immer schläfrig fühlen sollte, oder im Büro nicht immer hungrig. Man sollte sich eher frisch und wach fühlen, wenn man das Arbeitszimmer betritt; die Verdauung sollte angeregt werden wenn man das Esszimmer betritt, und die Platzierung des Schlafzimmers sollte eine tiefe, ungestörte Ruhe fördern.

Die meisten Menschen wissen nicht, dass Unglück und Krankheiten aus falscher Orientierung und falscher Anordnung der Räume entstehen können. Die Literatur des Maharishi-Sthapatya-Veda führt besondere Gesundheitsprobleme auf ganz spezielle Verletzungen von Naturgesetzen zurück. So trägt z.B. die falsche Plazierung der Küche unweigerlich zur Schwächung des Verdauungssystems bei und die falsche Plazierung des Schlafzimmers zu Schlaflosigkeit und chronischer Müdigkeit.


Der Brahmasthan

Der Brahmasthan ist der zentrale Ort, die “energetische Mitte” eines Hauses. Der Brahma-Sthan repräsentiert den Ort (Sthan) der Ganzheit oder Gesamtheit (Brahm), von dem alle anderen Räume eines Gebäudes unterstützt werden. Jeder Organismus, jedes Atom, jede Zelle hat einen Brahmasthan oder ein Informationszentrum. Genauso wie die DNS des Zellkerns in der Mitte der Zelle die Quelle aller Information für den gesamten Organismus ist und wie die Sonne im Mittelpunkt unseres Sonnensystems der Ursprung allen Lebens für die Erde und die Planeten unseres Milchstraßensystems ist, versorgt auch der Brahmasthan in der Mitte des Gebäudes alle Räume und seine Bewohner mit Intelligenz und Energie. Er unterstützt dabei die verschiedenen Räume in ihren spezifischen Funktionen und bewahrt gleichzeitig die ganzheitliche Einheit von Haus und Grundstück. Architektonisch sollte die Mitte des Hauses, der Brahmasthan, offen bleiben, d.h. nicht durch Wände oder Säulen verbaut werden und lässt sich sehr schön als zentraler kleiner Lichthof oder Innenhof gestalten, entweder geschlossen oder offen, wie in einem Atriumgebäude.

Vastu-Zaun
Der Zaun um die Gebäude markiert den Vastu, das ideale Grundstück, in den das Gebäude nach idealen Proportionen eingepasst wird.



Günstige Zeitpunkte und Zeremonien
Universal gilt, dass ein hausbau als ein wichtiges Ereignis im leben der bauherren angesehen wird und daher bestimmte Ereignisse, wie der erste Spatenstich oder die Grundsteinlegung, und auch der Einzug selbst unter einem glücklichen Stern stehen sollten. Der günstige Zeitpunkt für diese Ereignisse wird in der vedischen Wissenschaft mathematisch entsprechend der Vedische Astrologie, die sich durch die adäquate Widerspiegelung der kosmischen Ereignisse, von der Erde betrachtet, von dem statischeren westlichen System unterscheidet.

Zum Schluss - eine Vastu oder Sthapatya-Veda-Siedlung
Eine Siedlung, in der alle Gebäude nach den Prinzipien des Sthapatya-Veda in einem Maha-Vastu eingegliedert sind, also einem Vastu-Meisterplan oder grossen Vastu für die Siedlung, innerhalb dessen dann die individuellen Vastu-Baugrundstücken angeordnet sind, fördert in hohem Masse die Gesundheit, Lebensenergie und den Erfolg seiner Bewohner.






Kriterien für ein gutes Baugrundstück, d.h. für einen guten Vaastu

- Das zu errichtende Gebäude sollte exakt nach Osten oder als zweitbeste Option exakt nach Norden ausgerichtet werden können, d.h. Eingang und vordere Breitseite nach Osten oder Norden
- Eingang zum Grundstück von Osten (Norden).
- Leichtes Gefälle des Grundstücks (Baugelände) nach N, NO oder O oder leichte Planierbarkeit (falls Gefälle in anderer Himmelsrichtung verläuft) ist günstig.·
- Der Boden sollte eine gute Qualität haben.
- Das eigene Empfinden auf dem Grundstück sollte angenehm sein.
- Wasser (Fluß, See) möglichst nur im N, NO, O oder bei Lage in anderen
Himmelsrichtungen (vom Grundstück aus), dann nur in 2,8 km Entfernung vom Grundstück. Falls sich ein Hügel zwischen See und Grundstück befindet, kann die Entfernung des Grundstücks zum See auch geringer sein. Wasserflächen im N, NO oder wirken sich günstig aus.
- Keine nahegelegene Hochspannungs-Überlandleitung
- Möglichst kein nahegelegener Friedhof oder ein Krankenhaus
- Möglichst keine zu lauten Geräuschquellen in unmittelbarer Nähe (laute Industrieanlagen, Bahnstrecke, Autobahn)
- Keine zu hohe Schadstoffbelastung, z.B. in der Luft, natürlich auch keine vom Boden her.
- Der Sonnenaufgang sollte nicht mehr als 12 Minuten verzögert sein (etwa durch einen Hügel oder Berg oder ein massives hohes Gebäude im Osten. )